Shaolin Kung - Fu



Auf dem mittleren der fünf heiligen Berge des Daoismus, dem Song Shang,

steht ein einsames Chan – Kloster. Dieser Tempel heisst Shaolin Si

(少林寺: Kloster am  kleinen/jungen Wald), er ist als Uhrsprung des

Chan (Zen) Buddhismus und für sein Kung – Fu bekannt. Es ist die Top

Adresse, wenn es um diese Kampfkunst geht.




Doch was steckt nun genau hinter dem Stil der Shaolin (少林拳:  Shàolín Quán)?

Shaolin Quan ist wirklich ein einzigartiger Stil. Es ist gleichzeitig leicht, flexibel

und schnell, aber auch unglaublich wuchtig, stabil und stark. Er beinhaltet

hunderte Kampfstile, die für sich alleine komplex genug sind um sie ein Leben

lang studieren zu können und verbindet diese miteinander. Keine andere Kampfkunst kann auf so eine große Vielfalt von Bewegungen und Techniken, egal ob mit oder ohne Waffen, zurückgreifen wie die aus dem Shaolin-Tempel. Angefangen vor mehr als 2000 Jahren, als der Abt namens Bodhidharma gesehen hat, wie sehr die Konzentration der Mönche während der Meditation an unbeweglicher (meinst sitzender) Lebensweise leidet. Man kam zu der Erkenntnis, dass man den Geist nicht schulen kann ohne auch den Köper weiter zu entwickeln. Somit ist ein erstes Übungssystem entstanden, das Kung Fu (oder auch 功夫 Gong Fu) hieß und soviel wie „arbeiten/sich anstrengen“ bedeutete. Nach und nach steuerten weitere Generationen der Möche ihre eigens entwickelte Stile dazu bei. Die meisten wurden ganz nach buddhistischer Art von der Natur abgeleitet und in sogenannte „Tierstile“ zusammengefasst. Zu friedlichen Zeiten diente Kung Fu als „Ausgleichssport“ und wenn Unruhe über das Land kam, erwies es sich als kampfstarke Kriegsvorbereitung. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch die Kriegsherren schnell die Vorteile des Shaolin Quan erkannt und ihre Generäle damit beauftragt haben Kung-Fu in die Armee zu integrieren. Im ganzen Land verbreiteten sich darauf die Schulen, die in Anlehnung an Shaolin Quan eigene Stile entwickelt haben. Man nutzte Kung Fu um sein Gut, Mitmenschen gegen Räuber und das Land vor Eindringlingen zu schützen. Das Zeitalter der Schusswaffen hätte das Ende der Kampfkunst bedeuten könen, dennoch überlebte der Stil. Nicht zuletzt wegen seinem friedlichen Aspekt hat es Shaolin Kung-Fu bis in unsere Zeit geschafft und erlebt heute seine Renaissance. Durch die Show - Darbietungen der Shaolin Möche und Kung-Fu Filme ist die Kampfkunst aus dem kleinen Wald so berühmt und beliebt wie noch nie.


In unserer Schule können Sie zunächst den Shaolin Wu Xing Xi (少林五形戲: Stil der 5 Tiere) erlernen. Jede der Tierformen stärkt bestimmte Bereiche des menschlichen Körpers. Wärend die Tigerform Knochen und Gelenke stärkt, fordert die Schlangenform das Qi. Präzision des Adlers, Explosivität der Gotessanbeterin und Agilität des Affen runden den Stil ab. Anschließend eröffnet sich Ihnen die gesamte Welt des  Shaolin Quan samt zahlreicher Waffenformen (Stock, Schwert, Speer, Säbel, Tiegerhacken uvm.) und Faustformen.


Sie trainieren bis zu vier Mal in der Woche bereits ab 39€ /mtl

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Sportakademie Lee, Bochumer Straße 43, 44866 Bochum

Tel.: 02366 - 5733702, Meister@sportakademie-lee-bochum.de

Impressum

Trainingszeit

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

17:30 - 18:30


Kung - Fu


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Kampf / Sanda

18:40 - 19:40

Kung - Fu


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Meister / Waffen